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Málaga im Barock

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Málaga im Barock

Málaga barroca

Von der Pracht zum Niedergang (1570-1700)

Im 16. und 17. Jahrhundert schrumpfte die Bevölkerung Málagas aufgrund der Vertreibung der Morisken aus dem Königreich Granada, durch die Rekrutierung von Soldaten, durch Epidemien und aufgrund von Überschwemmungen durch den Guadalmedina.

Der Hafen von Málaga wurde zu einem so starken Wirtschaftsmotor, dass sich Málaga schließlich zu einem bedeutenden Handelszentrum entwickelte. Wein und Rosinen waren die Produkte, die die Exporte Málagas bestimmten und daher die wichtigste Einnahmequelle darstellten. Bei den Textilprodukten war es vorrangig die Seide, die sehr eng mit den Morisken verbunden war.

Die Präsenz der Kirche in Málaga

In jener Zeit hatte die Kirche Málagas ihr Netz an Kirchengemeinden sowie religiösen und wohltätigen Einrichtungen in der gesamten Diözese fast vollständig ausgebaut.

Die neue Religiosität des Volkes wurde in dem Aufschwung sichtbar, den die Cofradías und Bruderschaften der Karwochenprozessionen erlebten, die im Bereich der wichtigsten Gotteshäuser entstanden waren. Sie sollten der Grundstein dessen werden, was heute das große Fest Málagas zur Karwoche ist.